Als ich für mein Studium der Kunstgeschichte nach Halle gezogen bin, kannte ich hier genau null Leute. Neue Stadt, neue Uni, neue Wohnung, neues Leben – klingt aufregend, fühlt sich aber manchmal auch einfach nur nach Überforderung an. Zwischen Seminaren, Nebenjob, dem Versuch, irgendwie erwachsen zu wirken, und ja, ich gebe es zu, auch Heimweh habe ich ziemlich schnell gemerkt: Mentale Gesundheit ist kein „Nice to have“, sondern echt wichtig.
7 Dinge, die mir helfen, hier klarzukommen – vielleicht ist ja auch was für dich dabei!
1. Kurz raus, auch ohne Plan
Klingt banal, hilft aber krass: Einfach Kopfhörer rein, Handy in die Tasche und los – Saaleufer, Peißnitz oder Dölauer Heide. Gerade wenn der Kopf voll ist, bringt Bewegung draußen mehr als jedes Scrollen auf TikTok.
Tipp: Ist nicht um die Ecke, lohnt sich aber immer: „Katzenbuckelbrücke“
2. Die Peißnitz als grünes Wohnzimmer
Wenn ich nicht weiß, wohin mit mir: Peißnitz. Da sitzen Studis, Familien, Leute mit Slackline, andere, die auch einfach nur rumliegen. Man fühlt sich nicht allein, ohne reden zu müssen. Das tut gut.
Tipp: Auspowern auf dem SUP. Besser geht’s nicht!
3. Wohlfühlcampus & Co.
Im Studium geht es viel ums Funktionieren. Der Wohlfühlcampus ist für mich das Gegenteil davon. Hier gibt’s Angebote zu Bewegung, Entspannung und mentaler Gesundheit – ohne Noten, ohne Druck, ohne Vergleich. Einfach hingehen, mitmachen, durchatmen.
Tipp: Als Alternative bietet sich auch das breite Programm der Volkshochschule an: kein Leistungsdenken, nur Zeit für mich!
4. Routinen, die Halt geben
Fester Kaffee am Morgen, kleine Offline-Momente und die Feierabendzigarette.
Klingt langweilig, gibt aber Struktur – gerade, wenn sonst viel neu ist. Routinen sind wie Geländer fürs Gehirn. Doch aufgepasst zu viele Routinen müssen auch nicht sein, sonst besteht am Ende das ganze Leben nur noch daraus.
5. Sport als Reset-Knopf
Beim Sport bekomm ich den Kopf am besten frei. Ich teste mich hierbei durch das Programm des Unisportzentrums, wobei es mir Badminton und Taekwondo besonders angetan haben. Feste Termine helfen, um sich zu motivieren. Und schwuppdiwupp lernt man neue Leute kennen.
Tipp: Schuhe an und los geht’s: Halle ist perfekt zum Joggen! Ob Peißnitz- oder Rabeninsel, irgendwo findet sich immer eine passende Laufstrecke.
6. Talk to me
Mit anderen Studis ehrlich reden. Nicht nur über Uni, sondern auch über Überforderung, Zweifel, Zukunftsangst. Fast alle fühlen sich irgendwann lost – nur redet kaum jemand drüber. Sobald man anfängt, merkt man: Ich bin nicht komisch. Ich bin normal.
Der Kopf gönnt dir keine Pause? Dann nutze das Beratungsangebot des Studentenwerks!
7. Akzeptieren, dass nicht jeder Tag gut ist
Manche Tage sind halt meh.
Ich habe aufgehört, mich dafür fertigzumachen. Nicht jeder Tag muss produktiv, sozial oder glücklich sein. Manchmal reicht auch einfach „überstanden“.
Halle ist klein genug, um nicht zu überfordern. Das klingt erstmal komisch, ist aber ein Vorteil. Alles ist mit Fahrrad oder Bahn erreichbar, die Wege zur Uni sind kurz, man verliert nicht jeden Tag eine Stunde im Chaos. Das nimmt Druck raus – gerade, wenn man eh schon genug im Kopf hat.
Wenn du überlegst, für dein Studium nach Halle zu kommen:
Die Stadt ist nicht perfekt. Ich auch nicht. Aber Halle gibt mir Raum – zum Durchatmen, Ankommen und Wachsen. Und das ist gerade ziemlich viel wert.
Wenn du neu hier bist: Gib dir Zeit. Und nimm deine mentale Gesundheit ernst. Du bist nicht allein damit.

Wer schreibt hier eigentlich?
„Wir“ das ist die Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH. Präzise gesagt: Wir sind ein Team der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH – Somit ist „Wir“ ganz konkret das Studienstandort-Team. Unsere Mission ist es, dir Halle (Saale) zu präsentieren, und zwar als das, was die Stadt ist: eine enorm gute Entscheidung!



